Die Nachkommen von Zakiruddin und Allabande sind die gefeierten Dagar – Brüder, welche  diese Kunst in der schwierigen Zeit nach der Unabhängigkeit, als die Protektion der Königshöfe verloren ging, am Leben erhielten.Die Brüder Zakiruddin und Allabande Khan waren Schüler ihres Großonkels Baba Behram Khan, und dienten jeweils an den königlichen Höfen von Udaipur und Alwar. Sie waren die besten Dhrupadsänger ihrer Zeit (ausgehendes 19. und beginnendes 20. Jahrhundert), und waren ihres Gesanges und Wissens wegen hoch anerkannt. Ihrer Darbietungen wird heute noch mit Ehrfurcht und Verehrung gedacht.
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ASHISH SANKRITYAYAN: Dhrupad Ragas Yaman, Malkauns, Lalit - DVD
ASHISH SANKRITYAYAN: Dhrupad Raga Miya Ki Malhar

 

ASHISH SANKRITYAYAN: Dhrupad - Ragas Abhogi, Lalit
ASHISH SANKRITYAYAN, SKYE LOFVANDER: Subtle Voices : Subtle Summit
Die Dhrupad Instrumente
Ashish Sankrityayan
Dhrupad ist die älteste überlebende Form klassischer Musik in Indien und entsprangaus dem Singen bzw. Chanten Vedischer Hymnen und Mantras. Obwohl eine hochentwickelte, klassische Kunst mit einer komplexen und ausgearbeiteten Grammatik und Ästhetik, ist er doch in erster Linie eine Form des Gebetes, in welchem dem Göttlichen durch Klang oder Nada gehuldigt wird. Dhrupad ist vor allem eine Gesangstradition die auf dem Üben des Nada-Yogas gründet, aber er wird auch auf Instrumenten wie der Rudra Vina und der Sursringar praktiziert. Während der letzten fünf Jahrhunderte blühte der Dhrupad vor allem unter der Gönnerschaft von Mughal- und Rajputenkönigen. Das Bild zeigt die Dhrupadsänger Zakiruddin Khan, Allabande Khan, Ziauddin Khan und Nasiruddin Khan (im Uhrzeigersinn von oben links) die erste Garde der Dhrupadsänger zu beginn des 20. Jahrhunderts.
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MAESTROS of DHRUPAD ( c1918)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Forthcoming concerts(2008-9) For details see concerts

Forthcoming concerts of Ashish Sankrityayan

2011

19th March Lausanne (Switzerland)

2010

29th January New Delhi

4th March Helsingør

5th March Hillerød

5th March Copenhagen

6th March Lyngby

6th March Copenhagen

7th March Copenhagen

12th March Berlin

27th March Lyngby (Denmark)

28th March Paris

22nd April Copenhagen

24th April Århus (Denmark)

25th April Århus (Denmark)

26th April Virklund (Denmark)

27th April Copenhagen(Denmark)

13th May Wolfenbüttel (Germany)

15th-30th May Musica Sacra Festival (Germany, Belgium)

15th May Munich

20th May Marktoberdorf (Germany)

22nd May Isny (Germany)

23rd MayLechbruck (Germany)

24th May Ausgsburg (Germany)

25th May Kaufbeuren (Germany)

27th May Stadt Worms (Germany)

30th May Macon (Belgium)

30th May Chimay (Belgium)

1,4 June Vienna

5,6 June Palezieux (Switzerland)

7-13June Rasa (Switzerland)

25th June Mumbai (India)

24th/25th July Vlodrop (Holland)

27th/28/29th July Salzburg (Austria)

1st/2nd August Odden (Denmark)

8th August Palezieux (Switzerland)

12th August Flachau (Austria)

13th August Århus (Denmark)

14th August Silkeborg (Denmark)

16,17th August Salzburg (Austria)

27th-29th October Salzburg (Austria)

1-7 October Hannover (Germany)

8-11th October Nürnberg (Germany)

29th October Palezieux(Switzerland)

30th OctoberNeuchatel(Switzerland)

30,31st October Bern (Switzerland)

1-7 November Rasa (Switzerland)

2009

1st February Aurangabad (India)

22nd February New Delhi

26 th February Copenhagen

28th February, 1st March Lyngby (Denmark)

1st March Helsingborg (sweden)

7th March Lund (Sweden)

14th March Århus (Denmark)

15th March Silkeborg (Denmark)

21/22 March Palezieux (Switzerland)

27,28,29 March Rasa (Switzerland)

1st April Berlin (Germany)

2nd April Dresden (Germany)

4th April Hannover (Germany)

6th April Vlodrop (Netherlands)

9th April Emeryville (US)

10th April Los Angeles

11th April Emeryville (US)

11th April San Francisco (US)

22nd April Delhi

30th April Gurgaon (India)

29th July Vlodrop (Holland)

30th July Rørvig (Denmark)

31st July Virklund (Denmark)

1,2 August Silkeborg (Denmark)

3 to 7th August Hannover (Germany)

8th August Berlin

10th-17th August Rasa (Switzerland)

17th September Mumbai

4th October Waiblingen (Germany)

9th October Berlin

10-16 October Hannover

11th October Vlodrop (Holland)

17th,18th October Salem (Germany)

22nd October Lyngby (Denmark)

23rd October Frederikssund (Denmark)

24 October Lyngby (Denmark)

24th October Århus (Denmark)

28th October Lund (Sweden)

30th October Copenhagen

31st October Copenhagen

7,8 Nov Palezieux ( Switzerland)

14th,15th November San Francisco

15th November Los Angeles

18th December New Delhi

for details pls. see Concerts

 



Seinen Ursprung fand der Dhrupad im Chanten der Vedischen Hymnen. Ursprünglich in Tempeln gesungen, entwickelte er sich später unter dem Patronat der Moguln-, und Rajputen-Höfe zu einer unabhängigen Kunstform, mit einer eigenen komplexen Ästhetik.Grundlage für diese Form des Gesangs ist der Nada Yoga. Mit der Praxis dieses Yoga entwickelt der Sänger die innere Resonanz des Körpers und kann so den Ton vom Nabel bis zum Kopf frei schwingen und fließen lassen. Dies ermöglicht dem Sänger eine immense Palette subtiler Tonfarben und mikrotonaler Schattierungen zu verwenden.

Eine Dhrupad-Aufführung beginnt mit dem Alap, einer langsamen, stufenweisen Einführung des Raga (Melodiemodus), mit frei fließenden melodischen Mustern. Dabei werden die Silben des Mantras "Om Antaran tvam, taran taaran tam, ananta Hari Narayan Om", (‚Herr, führe mich von der Dunkelheit ins Licht’) verwendet. Während die Dhrupad Alap Phrasen anfangs sehr langsam und meditativ interpretiert werden, steigert sich das Tempo, bis in den schnelleren Passsagen spielerische und dynamische Verzierungen dominieren. Der Dhrupad Alap projiziert eine ganze Palette menschlicher Gefühle: Gelassenheit, Sinnlichkeit, Pathos, Mitleid, Freude, Verwunderung, Zorn oder auch Heroismus.Dem Dhrupad Alap folgt eine rhythmisch improvisierte Komposition, die von der Pakhavaj, einer zweiseitigen Trommel (Vorläufer der Tabla) begleitet wird. In dieser Musik werden die Noten nicht als festgelegte Punkte behandelt, sondern als flüssige Einheiten mit unbegrenzten mikrotonalen Schattierungen. Die Musik ist zutiefst spirituell und meditativ und stellt eine Form des Gebets dar.

Dhrupad Sänger Ashish Sankrityayan lebt in Delhi und studierte fast zwanzig Jahre die traditionelle nordindische Hof- und Templemusikform Dhrupad mit verschiedenen Sängern der Dagar Tradition. Basierend auf den Studien mit zahlreichen traditionellen Sängern des Dagar Vani  und Forschungen zum Dhrupad hat er seine eigene umfassende und vielseitige Interpretation des Dagar Stils entwickelt, der die Einflüsse von vielen Meistern, mit denen er studiert und die er gehört hat, verbindet.

Ashish Sankrityayan begann seine musikalische Ausbildung in jungen Jahren. Als Kind lernte er zunächst Sitar und später Gesang. Während er Mathematik und Physik an der Universität von Bombay studierte, inspirierte ihn eine von den älteren Dagar Brüder gesungene Aufnahme des Ragas Darbari mit dem Studium des Dhrupad zu beginnen. Fasziniert von der Tiefe und Erhabenheit ihrer Stimmen und dem getragenen, majestätischen und meditativen Stil ihres Gesangs begann er seine Suche nach einem Lehrer, der ihn in diese alte Kunst einführen konnte. In den folgenden zwanzig Jahren lernte er Dhrupad in der traditionellen Form von zahlreichen Lehrern, während er auf Reisen in vielen Orten Indiens lebte und seine ganze Aufmerksamkeit der Suche und dem Studium verschiedener Quellen dieser historischen Kunst widmete.