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Forthcoming concerts of Ashish Sankrityayan
for details pls. see Concerts
2012
17th, 18th February Palezieux (Switzerland)
19th, 20th February Seelisberg (Switzerland)
25th February Berlin
6th March Horn (Austria)
16th, 17th November Vilnius(Lithuania)
2011
19th March Lausanne (Switzerland)
20th March Bern (Switzerland)
23 March Lyngby (Denmark)
23/24 March Copenhagen
2nd April Sønderborg (Denmark)
8th-10th April Salzburg/Grodig (Austria)
8th September Copenhagen
9th, 10th September Møn (Denmark)
10th September Stege (Denmark)
11th September Dresden (Germany)
15th September Nakskov (Denmark)
16th,17th September Palezieux (Switzerland)
17th September Neuchatel (Switzerland)
18th September St. Remy la Varenne (France)
21st September Paris
22nd September Bern (Switzerland)
23rd September Bern (Switzerland)
17th November Endersbach(Germany)
18th, 19th November Palezieux (Switzerland)
22nd November Copenhagen
25th November Copenhagen
10th December Gwalior (India)
2010
29th January New Delhi
4th March Helsingør (Denmark)
5th March Hillerød (Denmark)
5th March Copenhagen
6th March Lyngby (Denmark)
6th March Copenhagen
7th March Copenhagen
12th March Berlin
27th March Lyngby (Denmark)
28th March Paris
22nd April Copenhagen
24th April Århus (Denmark)
25th April Århus (Denmark)
26th April Virklund (Denmark)
27th April Copenhagen (Denmark)
13th May Wolfenbüttel (Germany)
15th-30th May Musica Sacra Festival (Germany, Belgium)
15th May Munich
20th May Marktoberdorf (Germany)
22nd May Isny (Germany)
23rd May Lechbruck (Germany)
24th May Ausgsburg (Germany)
25th May Kaufbeuren (Germany)
27th May Stadt Worms (Germany)
30th May Macon (Belgium)
30th May Chimay (Belgium)
1,4 June Vienna
5,6 June Palezieux (Switzerland)
7-13June Rasa (Switzerland)
25th June Mumbai (India)
24th/25th July Vlodrop (Holland)
27th/28/29th July Salzburg (Austria)
1st/2nd August Odden (Denmark)
8th August Palezieux (Switzerland)
12th August Flachau (Austria)
13th August Århus (Denmark)
14th August Silkeborg (Denmark)
16,17th August Salzburg (Austria)
15th/16th October Berlin
17th October Salzburg/Grodig (Austria)
18-21st October Nürnberg (Germany)
23/24th October San Francisco
27th October Paris
30th OctoberPalezieux(Switzerland)
31st October Bern (Switzerland)
1-7 November St Pierre de Vassols (France)
14th November Panjim Goa (India)
25th November New Delhi (India)
5th December Palezieux (Switzerland)
6th December Salzburg/Grodig (Austria)
Eine Dhrupad-Aufführung beginnt mit dem Alap, einer langsamen, stufenweisen Einführung des Raga (Melodiemodus), mit frei fließenden melodischen Mustern. Dabei werden die Silben des Mantras "Om Antaran tvam, taran taaran tam, ananta Hari Narayan Om", (‚Herr, führe mich von der Dunkelheit ins Licht’) verwendet. Während die Dhrupad Alap Phrasen anfangs sehr langsam und meditativ interpretiert werden, steigert sich das Tempo, bis in den schnelleren Passsagen spielerische und dynamische Verzierungen dominieren. Der Dhrupad Alap projiziert eine ganze Palette menschlicher Gefühle: Gelassenheit, Sinnlichkeit, Pathos, Mitleid, Freude, Verwunderung, Zorn oder auch Heroismus.Dem Dhrupad Alap folgt eine rhythmisch improvisierte Komposition, die von der Pakhavaj, einer zweiseitigen Trommel (Vorläufer der Tabla) begleitet wird. In dieser Musik werden die Noten nicht als festgelegte Punkte behandelt, sondern als flüssige Einheiten mit unbegrenzten mikrotonalen Schattierungen. Die Musik ist zutiefst spirituell und meditativ und stellt eine Form des Gebets dar.
Dhrupad Sänger Ashish Sankrityayan lebt in Delhi und studierte fast zwanzig Jahre die traditionelle nordindische Hof- und Templemusikform Dhrupad mit verschiedenen Sängern der Dagar Tradition. Basierend auf den Studien mit zahlreichen traditionellen Sängern des Dagar Vani und Forschungen zum Dhrupad hat er seine eigene umfassende und vielseitige Interpretation des Dagar Stils entwickelt, der die Einflüsse von vielen Meistern, mit denen er studiert und die er gehört hat, verbindet.
Ashish Sankrityayan begann seine musikalische Ausbildung in jungen Jahren. Als Kind lernte er zunächst Sitar und später Gesang. Während er Mathematik und Physik an der Universität von Bombay studierte, inspirierte ihn eine von den älteren Dagar Brüder gesungene Aufnahme des Ragas Darbari mit dem Studium des Dhrupad zu beginnen. Fasziniert von der Tiefe und Erhabenheit ihrer Stimmen und dem getragenen, majestätischen und meditativen Stil ihres Gesangs begann er seine Suche nach einem Lehrer, der ihn in diese alte Kunst einführen konnte. In den folgenden zwanzig Jahren lernte er Dhrupad in der traditionellen Form von zahlreichen Lehrern, während er auf Reisen in vielen Orten Indiens lebte und seine ganze Aufmerksamkeit der Suche und dem Studium verschiedener Quellen dieser historischen Kunst widmete.